Ökumenischer Pfingstempfang
25 Jahre Allianz für den freien Sonntag
Die sehr die traditionelle Wochenstruktur unser berufliches und privates Leben auch prägt: Die Ruhe des Schabbat oder des Sonntags gerät immer mehr in Gefahr. Dabei haben es sowohl der/die Einzelne als auch die gesamte Gesellschaft äußerst nötig, sich im Innehalten zu üben. Dies erkennen sowohl gewerkschaftliche Gruppen als auch Personalchefs, familiäre wie freizeitliche Initiativen. Wie können wir gemeinsam den Prinzipien der Leistungssteigerung oder Gewinnmaximierung entgegentreten?
In der Sonntagsallianz verbinden sich die sozialen, die spirituellen und die ethischen Anliegen inmitten einer immer herausfordernderen und neoliberal geprägten Welt.
Der Superintendent Mag. Olivier Dantine und Bischof MMag. Hermann Glettler laden ein.
Referent: Mag. Dr. Matthias Geist ist ein österreichischer evangelisch-lutherischer Pfarrer und seit Dezember 2018 Superintendent der Evangelischen Superintendenz A. B. Wien. Er studierte an der Universität Wien Mathematik und Evangelische Theologie, worin er 2001 im Fach „Systematische Theologie“ zum Thema Religion im Pfarrhaus promovierte. Nach 18 Jahren in der Gefängnisseelsorge ist er in seiner diözesanen Tätigkeit auch im Aufbau ökumenischer und interreligiöser Kooperationen in Schule, Seelsorge sowie dem „Campus der Religionen“ (Seestadt Aspern/Wien), aber auch in sozialpolitischen Themen (z.B. Umwelt/Autofasten oder Sonntagsallianz) gefordert.
Datum:
Donnerstag, 21. Mai 2026 , 19:00-22:00 Uhr
Ort:
Haus der Begegnung, Rennweg 12, 6020 Innsbruck
Kontakt:
Dr. Martina Loth
Beitrag:
Eintritt frei
Anmeldung bis:
Montag, 18.Mai 2026
Anmeldung unter https://hdb.dibk.at/bildungsprogramm/oekumenischer-pfingstempfang
„URTON-KATHEDRALE“ in der Jesuitenkirche

INTERRELIGIÖSE KLANG-ZEREMONIE FÜR EIN NEUES MITEINANDER
Die am 22. Mai in der Innsbrucker Jesuitenkirche startende interreligiöse Klang-Zeremonie „URTON-KATHEDRALE“ ist der Auftakt zu einer für die Zukunft angelegten, spektakulären Friedensinitiative. Was die Konfessionen mit ihren oftmals gutgemeinten ökumenischen Zusammenkünften, symbolischen Gesten und Aktionen offensichtlich nicht zu schaffen vermögen, dazu sei jetzt die Kunst gefordert. Wozu sie auch imstande sei, ist „Urton-Pionier“ Peter Jan Marthé überzeugt.
Bloß naives Wunschdenken? Mitnichten. Die von Marthé ins Leben gerufene, bereits überregional erfolgreich sich ausbreitende URTON.JETZT-Bewegung habe in Berlin, München und Innsbruck auf eindrucksvolle Weise kundgetan, welch enormes, integratives Potential eine „URTON-Klang-Zeremonie“ in den Menschen zu wecken vermöge. Der Schlüssel dazu sei, mithilfe der „Magie des beseelten Klanges“ (sprich der URTON) ein sich gegenseitig ständig blockierendes Misstrauen in ein von Staunen und Respekt erfülltes Miteinander zu verwandeln, so Peter Jan Marthé.
Konkret werden am 22. Mai in der Innsbrucker Jesuitenkirche Christen, Muslime, Buddhisten aus nah und fern zusammenkommen, um aus nur einem einzigen Ton eine wirkmächtige Kathedrale der Klänge zur Heilung und für ein neues Miteinander zu erschaffen.
Dazu legen die Vertreter der Glaubensgemeinschaften nicht mehr wie bisher üblich ihre ureigenen, spirituellen Klangspenden fein säuberlich getrennt wie Erntedank-Garben auf den Altar. Vielmehr werden erstmals die jeweils essentiellen Texte und Gesänge einer Glaubensgemeinschaft zu einem faszinierenden, überkonfessionellen Ganzen verschmolzen.
Einer der großen Höhepunkte dieser Veranstaltung wird die Aufführung eines der bekanntesten Gebete der Menschheit sein: das von Peter Jan Marthé neukomponierte „Vater unser“ inklusive seiner radikalen textlichen Neufassung.
Es gilt, dasjenige, was wir westlich codierten Christen allesamt verloren haben, uns schleunigst wieder ins Bewusstsein zu rufen: wie unvergleichlich schön Religion sein kann, wenn sie nicht länger nur als moralisch-ethische Angelegenheit verstanden wird, sondern nur dann wirkmächtig ist, wenn sie tief mit dem Herzen verbunden ist.
Was sonst, wenn nicht gerade diese interreligiöse Klang-Zeremonie wäre besser geeignet, den nach spiritueller Erfüllung hungernden Menschen eine solcherart berührende Erfahrung zu ermöglichen?Peter Jan Marthé


Herzliche Einladung,
dich in die Langen Nacht der Kirchen 2026 einzuklinken
Zeigen, austauschen, bezeugen, feiern, still werden, begegnen – Zeichen der Ermutigung sein, Mut haben, etwas Neues auszuprobieren, mutig die eigene Komfortzone erweitern. Dich durch neue Erfahrungen selbst ermutigen zu lassen!
Mache dich mit anderen gemeinsam auf die Spur nach ein wenig mehr Leben, Freude und Sinn.
Ökumenischer Eröffnungsgottesdienst
Innsbruck, Spitalskirche – Maria Theresien Straße
18.00 Uhr
Weitere Informationen unter Lange Nacht der Kirchen
