Impulse

 

 

Gedanken für den Juli 2020
von Mag.a Manuela Mayr

Aber du darfst sie nicht vergessen.
Du bist zeitlebens für das verantwortlich,
was du dir vertraut gemacht hast.
Du bist für deine Rose verantwortlich…

 

Aus „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry



Fenster öffnen

Weite hereinlassen

Aufatmen dürfen

Freiwerden können:

an Gottes Herz für unsere Seelenlandschaft glauben.

Ein gesegnetes Pfingstfest und einen erfreulichen Juni wünscht allen
Michael Plank im Namen der Ökumenischen Initiative Tirol

 

 

Gedanken für Mai
von Ing. Max Valtingojer
Bitte keinen Abstand halten, Heiliger Geist!

Während diese Gedanken niedergeschrien werden, wütet noch eine unsichtbare bedrohliche Kraft in unserem Land und daher wird von den Behörden ein Gebot immer wieder mahnend wiederholt:
„keine Berührungen mit anderen Menschen ausführen, Abstand halten und Zusammenkünfte meiden“.
Für die hinter uns liegende Fastenzeit in der Christenheit und auch zukünftig mag es passen, wenn ich mich von Wut, Hass, Neid, Missgunst, Egoismus, Intoleranz, Lieblosigkeit usw. fernhalte, Abstand nehme, damit nicht in Berührung komme, und mit diesen unguten Eigenschaften auch nicht zusammenkommen will.
Nach Ostern, dem Fest der Hoffnung folgt nun nach 50 Tagen am letzten Tag des Monats Mai das Pfingstfest. Was ist in den 50 Tagen alles geschehen, was nicht hoffnungsvoll war. Einige von uns wurden arbeitslos, haben ihr Einkommen verloren, wurden dabei enttäuscht und mutlos, andere wurden krank, haben sich noch nicht erholt und sind wegen der ausbleibenden Gesundheit verzweifelt, einige haben Abschied von dieser Welt genommen und haben dabei Traurigkeit und Einsamkeit hinterlassen und vieles mehr könnte aufgelistet werden.
Erwartungsvoll blicken wir nun Pfingsten entgegen. Jesus Christus hat versprochen eine unsichtbare Kraft, den Heiligen Geist zu senden, der vor allem eines kann: TRÖSTEN.
Enttäuschendes, Entmutigendes, Bitteres, Verzweiflung, Einsamkeit und Trauriges werden zwar nicht sofort weichen und zukünftig ausbleiben, jedoch wissen wir dann, wenn dieser Geist in uns wirken und neu belebt werden kann, dass wir einen Begleiter haben dürfen, der es versteht mit uns richtig umzugehen.
In dem geistlichen Lied: „Komm Heiliger Geist, erfülle mich, mit deinem Segen ewiglich, du Geist der ersten Liebe … all mein Leben dir zu geben, all mein Sinnen dir zu schenken, ganz in dich mich zu versenken“, wird meine Sehnsucht nach diesem guten Geist von Jesus Christus wach und drängender. Damit wird auch mein Verlangen nach mehr Liebe und Verständnis intensiver, ich möchte keinen Abstand, ja ich möchte mich überschütten lassen, immer wieder Berührung haben und in guten Gedanken mit ihm, dem Geist von Jesus Christus, zusammenkommen. Dann bin ich auch fähig mit dieser scheinbar unsichtbaren heilenden Kraft Liebe und Verständnis anderen zu schenken, und dabei diesen guten Geist sichtbar zu machen. Darum wiederhole ich dieses Gebot und diese aufrichtige Bitte noch einmal:
Komm, Heiliger Geist.

Gedanken zum Monat April 2020
„Jesus ist auferstanden!“ „Er ist wahrhaftig auferstanden“
So wünschen sich orthodoxe Christinnen und Christen frohe Ostern.

Eine unglaubliche Botschaft !
Die Jünger konnten es gar nicht fassen und glauben. Sie glaubten Maria Magdalena und den anderen ersten Zeugen nicht.
Erst die persönliche Begegnung mit dem auferstandenen Jesus und als er ihnen das Verständnis für die Schrift eröffnete, dass sich alle wunderbaren Verheißungen durch seinen Kreuzestod erfüllt haben, verloren die Jünger alle Zweifel und es erfüllte sie mit Freude.

Ich empfehle Jes. 53, Ps. 22 (Vorhersage der Kreuzigung) und die Berichte über die Auferstehung in Mk. 16 und Lk. 24 zu lesen und zu vertiefen.
Der Apostel Paulus erklärt im 1. Kor. 15, was der Kreuzestod Jesu und seine Auferstehung bedeuten und erwähnt die vielen Zeugen der Auferstehung.
Im Vers 14 meint er sogar: „Wenn Christus nicht auferstanden ist, so ist unsere Verkündigung vergeblich, und vergeblich auch euer Glaube!“

In diesem Sinne wünsche ich ein gesegnetes, besinnliches Osterfest und die Freude über die Auferstehung im Herz.
„Jesus ist auferstanden!“
„Er ist wahrhaftig auferstanden!“
Dr. Karola Czernohaus

Bild: Brigitte Gmach

 

 


Gedanken für März 2020
von Erika Schwarz

Geschrieben vor 80 Jahren
– und leider immer noch aktuell

Der Pass

Der Pass ist der edelste Teil
von einem Menschen.
Er kommt auch nicht
auf so eine einfache Weise zustande
wie ein Mensch.

Ein Mensch kann überall
zustande kommen,
auf die leichtsinnigste Art
und ohne gescheiten Grund,
aber ein Pass niemals.

Dafür wird er auch anerkannt,
wenn er gut ist,
während ein Mensch
noch so gut sein kann
und doch nicht anerkannt wird.

Bertolt Brecht
Flüchtlingsgespräche 1940/41

 

Gedanken 
für November
von Dr. Michael Plank

„trotz meines Verwelkens lebt die Erinnerung an mein Blühen weiter
trotz der Dunkelheit um mich lässt Licht meine Farben erkennen
trotz aller Zweifel trägt der Sinn, der mich ins Dasein gerufen hat“

Einen gesegneten, zuversichtlichen November
wünscht Euch Michael Plank im Namen der Ökumenischen Initiative Tirol

 

Gedanken
für Oktober
von Manuela Mayr

Erntedank
Wofür sind wir heute dankbar? Wir können jederzeit in den Supermarkt gehen und uns zu jeder Jahreszeit alles Erdenkliche kaufen. Wir müssen einen Vorrat anlegen und Früchte und Gemüse einlegen und einkochen, damit wir im Winter nicht Hunger leiden.
Dennoch ist es die Zeit dankbar zu sein. Gerade dafür, dass es uns gut geht. Dass wir in einem friedlichen Land leben, Arbeit haben oder die Grundversorgung auf andere Weise gedeckt ist. Dass wir in einigen Dingen nicht nur genug haben, sondern sogar den Luxus von Freizeit und Ruhephasen genießen können ohne existenzielle Sorgen haben zu müssen.
Sagen wir
DANKESCHÖN
für alles, was uns in diesem Jahr geschenkt wurde!

 


Gedanken 
für September
von Peter Valtingojer

„Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre,
Ihr Schall pflanzt seinen Namen fort.
Ihn rühmt der Erdkreis, ihn preisen die Meere,
Vernimm, o Mensch, ihr göttlich Wort.“

Diese Worte aus der ersten Strophe des Liedes „Die Ehre Gottes aus der Natur“ von Christian Fürchtegern Gellert bewegen mich, wenn ich in meiner zweiten Heimat Frankreich frühmorgens am Meeresstrand bin.

Immer wieder staune ich über

• die Farben,
• das Glitzern der Sonne im Wasser,
• die unendliche Energie, die die Wellen antreibt,
• wie das Meer die vielen Badenden aushält,
• wie es sich durch den Wellengang (auch einmal Sturm) wieder reinigt,
• wieviel Nahrung es uns Menschen bietet,
• wie die Möwen den Strand reinigen,
• usw.

Dann wird es in mir ganz still und andächtig.

Und ich weiß ganz sicher, dieser mächtige Gott und Schöpfer ist mein Vater im Himmel!Euer Peter Valtingojer


Gedanken zum Monat
August
von Dr. Michael Plank

Sommers saftige Früchte
schenkt gepflegt befruchtete Erde
in fröhlich schmackhaften Farben

Möge unser tägliches Streben Nahrung erfahren und leben
durch Den der Dasein und Reifen geschenkt

Viele Quellen der Lebensfreude in diesem Sommer
wünscht Michael Plank
im Namen der Ökumenischen Initiative Tirol


Gedanken zum Monat Juni 2019
von Dr. Karola Czernohaus

Gedanken über Jesus und den Heiligen Geist mit 2 Bildern aus Slowenien
Als wir die beeindruckende Kirche von Bogojina, umgestaltet nach Plänen vom Architekten Josef Plečnik besichtigten, setzte sich eine Taube auf die Jesus Statue.

Jesus breitet seine Hände aus, lädt uns ein zu ihm zu kommen und auf seinem Kopf sitzt eine Taube, ein Symbol für den heiligen Geist.
„Kommt her zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich will Euch erquicken.“ Mt. 11, 28
Der Heilige Geist ist es, der uns das Wort Gottes lebendig werden lässt, der uns tröstet, ermahnt für uns eintritt und seine Früchte in unseren Herzen reifen lässt : Liebe, Friede, Freude, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Keuschheit.
Das untere Bild zeigt einen 400 Jahre alten Weinstock, der an der Lend in Maribor steht. Trotz seines hohen Alters trägt immer noch Früchte aus denen ein erlesener Wein gemacht wird.
Jesus sagt von sich in Joh. 15, 5: “Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“

 


Fastenkrippe, Romedikirchlein, Thaur

Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?
Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?
Römer 8, 31-32

Die Ökumenische Initiative Tirol wünscht eine gesegnete Karwoche

 


Gedanken zum Feber 2019
von Gerlinde Busse

Noch schläft die Erde,
zugedeckt in Weiß

Noch neigen sich die Äste,
ihre Last ist schwer und weiß

Noch sendet die Sonne matte Strahlen,
es glitzern Wiesen hell in Weiß

Gedanken durchstreifen die Landschaft
sie liegt vor mir, noch in Weiß gehüllt

Doch bald zerrinnt das Weiß
und die Welt wird wieder grün und bunt
G.B.

 


 

 


 

(Textquelle: http://www.max-josef-metzger-meitingen.de/)


 

 

 

 

 


 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 


 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 


 

 

 

 



 

 

 

 

 

 

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