Impulse

Gedanken zum Monat Juni 2019
von Dr. Karola Czernohaus

Gedanken über Jesus und den Heiligen Geist mit 2 Bildern aus Slowenien
Als wir die beeindruckende Kirche von Bogojina, umgestaltet nach Plänen vom Architekten Josef Plečnik besichtigten, setzte sich eine Taube auf die Jesus Statue.

Jesus breitet seine Hände aus, lädt uns ein zu ihm zu kommen und auf seinem Kopf sitzt eine Taube, ein Symbol für den heiligen Geist.
„Kommt her zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich will Euch erquicken.“ Mt. 11, 28
Der Heilige Geist ist es, der uns das Wort Gottes lebendig werden lässt, der uns tröstet, ermahnt für uns eintritt und seine Früchte in unseren Herzen reifen lässt : Liebe, Friede, Freude, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Keuschheit.
Das untere Bild zeigt einen 400 Jahre alten Weinstock, der an der Lend in Maribor steht. Trotz seines hohen Alters trägt immer noch Früchte aus denen ein erlesener Wein gemacht wird.
Jesus sagt von sich in Joh. 15, 5: “Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“

 


Fastenkrippe, Romedikirchlein, Thaur

Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?
Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?
Römer 8, 31-32

Die Ökumenische Initiative Tirol wünscht eine gesegnete Karwoche

 


Gedanken zum Feber 2019
von Gerlinde Busse

Noch schläft die Erde,
zugedeckt in Weiß

Noch neigen sich die Äste,
ihre Last ist schwer und weiß

Noch sendet die Sonne matte Strahlen,
es glitzern Wiesen hell in Weiß

Gedanken durchstreifen die Landschaft
sie liegt vor mir, noch in Weiß gehüllt

Doch bald zerrinnt das Weiß
und die Welt wird wieder grün und bunt
G.B.

 


Gedanken zum Jänner 2019
von Dr. Michael Plank

„Es lässt sich verzehren für der Liebe Licht
das Wachs dieses Lebens und vergisst uns nicht.
Das Gute bleibt gut und tobten tausend Sorgen,
es geht Einer mit uns durch die Nacht in den Morgen.“

 


Gedanken zum Advent

von Michael Strebitzer

Mein Adventvorsatz:
Bereitet dem Herrn den Weg!
Routinierte Christen so wie ich kennen das: auf Advent folgt Weihnacht, Ostern, Pfingsten, … und dann beginnt alles wieder von vorne. Alles Routine! Dabei liebe ich doch die Überraschungen. Ich liebe es Geschenke zu bekommen, wenn ich den Inhalt noch nicht kenne. Ich schenke gerne meinen Kindern und Freunden etwas, was sie nicht schon seit Wochen erwarten!
Ich frage mich heuer: Wo ist die Überraschung von Weihnachten 2018? So wird Advent für mich nicht eine Zeit des Rückzugs aus der Welt sondern ein „Neu-In-Die-Welt-Hineinschauen“ und mich von jenen überraschen lassen, von denen ich es als Christ nicht zu allererst erwartet hätte: von jungen Menschen, von Andersdenkenden, von Fremden, von Flüchtlingen! Und das sind auch die biblischen Erfahrungen von Weihnachten: Fremd-Sein, Flucht, Herbergsuche, Notquartier – Neues kommt zur Welt, Gott wird Mensch!
Ich möchte dem Herrn zutrauen, dass es Wege jenseits meiner Routine gibt, auf denen er in mein Leben und durch mich hindurch zu anderen kommt.

 


 

(Textquelle: http://www.max-josef-metzger-meitingen.de/)


 

 

 

 

 


 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 


 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 


 

 

 

 



 

 

 

 

 

Impulse für den Advent
von Michael Strebitzer 

 

Meine Zeit liegt in Deinen Händen

Manchmal lohnt es sich, die eigenen Hände einmal in Ruhe zu betrachten. Schon an der äußeren Beschaffenheit kann man vieles ablesen: Hornhaut und Schwielen erzählen von körperlichen Arbeiten, während eine rosige Haut eher auf Schreibtisch und Nachdenken hinweisen. Wertvoller Schmuck gibt Auskunft über den sozialen Status. Mit den Händen nehmen wir Kontakt zur Umwelt und zu den Mitmenschen auf, Gesten verraten oft mehr über die momentane Stimmungslage als einem lieb ist. Unsere Hände sind eigentlich fast ununterbrochen auf vielfältige Weise im Einsatz.

Wie gut tut es, einmal die Hände in den Schoß zu legen und vom aktiven Tun Abstand zu nehmen. Die Hände ruhen zu lassen ist eine Hilfe, um zu jener inneren Ruhe zu finden, die vieles klarer sehen lässt und neue Perspektiven eröffnet.

Die Ökumenische Initiative Tirol wünscht Ihnen eine gesegnete Adventszeit

 


 

 


 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 


 

 

 

 


 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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