Impulse

Impulse für August 2018
von Gerlinde Busse

 

 

 

Nimm dir Zeit,
lass alles liegen,
nimm statt dem Handy ein Buch
das, dass du schon längst lesen wolltest

Nimm dir Zeit,
vergiss was zu tun wäre!
Statt Rasen mähen,
riech die Blumen im Garten, hör das Summen der Bienen

Nimm dir Zeit,
schau nicht immer auf die Uhr!
Genieße die Wanderung, wohin du auch immer hin wolltest!
Lass dir das Bier, den Saft, das Essen auf einer Hütte schmecken!

Nimm dir Zeit!
Gestern ist vorbei – morgen noch nicht da!
Lebe das Jetzt
Danke Gott für all das, was er dir geschenkt hat!

 

 

 

 


Impulse für Juli 2018
von Mag.a Manuela Kastner-Mayr, BEd

 

 

 

Es gibt eine Zeit

Es gibt eine Zeit,
Fragen zu stellen
und sich den Fragen zu stellen.

Es gibt eine Zeit,
von den Fragen loszulassen
und sich fraglos Gott anzuvertrauen.

Es gibt eine Zeit
der wortreichen Gespräche
und eine Zeit
der wortlosen Liebe.
(Martin Gutl)


 

 

 

 

 

Impuls für Juni 2018
von Dr. Michael Plank

 

Dieses Pflanzenblatt darf als ein Symbol gesehen werden:
wie wir Menschen ist es
verwundet und doch nicht zerstört
hungrig nach Quellen aus Licht und Nahrung
vergänglich und doch Zeugnis des Lebens
Erinnerung an die Form eines Herzens
denn
„das Herz hat Gründe die der Verstand nicht kennt“ [Zitat nach Blaise Pascal]

diese Freiheit wünscht euch
Michael Plank

 

 


Impulse für Mai 2018
von Dr. Matthias B. Lauer

„Jesus ist auferstanden, Freude und Dankbarkeit sind die Begleiter dieses Tages; die Revolution, die entscheidende Revolution der Weltgeschichte ist geschehen, die Revolution der Welt durch die alles überwindende Liebe. Nähmen die Menschen voll die offenbarte Liebe im Fürsich-Sein an, die Wirklichkeit des Jetzt, die Logik des Wahnsinns könnte nicht mehr weiter bestehen.“

(Rudi Dutschke, Tagebuch, Ostern 1963)

Dieser Tage jährt sich zum 50. mal die weltweite StudentInnen- und Jugendbewegung von 1968. Rudi Dutschke war in Deutschland eine zentrale Figur dieses weitreichenden gesellschaftlichen Aufbruchs.


Impulse für April
von Erika und Werner Schwarz 

Jesus lebt, mit ihm auch ich!
Tod, wo sind nun deine
Schrecken?
Er, er lebt und wird auch mich
von den Toten auferwecken.
Gott erfüllt, was er verspricht:
dies ist meine Zuversicht.

 

 

 

 

 


Impuls für März 2018
von Peter Valtingojer

In unserem Leben gibt es so viele Gegensätze:

• Arm und reich
• Jung und alt
• Ungebildet – gebildet
• Usw.

Diese Liste ließe sich noch stark erweitern. Mir ist aber ein Gegensatz besonders aufgefallen:

• Selbstsüchtig – mitfühlend

Ich will gar nicht auf die politischen Verhältnisse in der Nähe und in der Ferne eingehen, sondern einfach mich selber betrachten. Wie nahe lasse ich das Wohl und Wehe meines Nächsten an mich heran? Und wie geht es mir selber in allen Verhältnissen, die mich betreffen? Und wer beachtet mich und begleitet mich?

Ich habe da einen wunderbaren Liedtext gefunden, der für all das spricht:

Mit DIR, o Herr, verbunden fühl ich mich nie allein;
Mir bleibt zu allen Stunden DEIN tröstlich Nahesein.
In frohen, lichten Tagen, auf blumenreicher Bahn
Darf ich mein Glück DIR sagen und DU nimmst teil daran.

Doch wenn die Wunden brennen, der Pfad voll Dornen ist,
dann lernt man erst erkennen, wie stark und treu DU bist.
DU kannst den Schmerz verstehen, den keiner sonst versteht;
DU kannst die Wunde sehen, die jedem Blick entgeht.

Wenn andrer Wohl und Wehe mir tief zu Herzen geht,
wenn ich Gefahren sehe, wenn man mich missversteht.
Dann darf ich vor DICH treten, und niemand weiß davon;
DU hörst das stille Beten, das leise Seufzen schon.

Wenn mir die Worte fehlen, DU siehst den Gnadenblick;
DU kennst den Grund der Seelen und ordnest mein Geschick.
Und wenn ich gar nicht sehe, wie alles werden soll,
ich bleib in DEINER Nähe und harr‘ vertrauensvoll.

Wie könnt‘ ich einsam werden? Wir sind ja immer zwei.
Im Glück und in Beschwerden bist DU, o Herr, dabei.
Ob Freud‘, ob banges Zagen, DU weißt um beides schon,
und ich darf alles tragen, o Herr, vor DEINEN Thron.

Jane Cross Simpson (1811-1886)
Deutsch von Johanna Meyer (1851-1921)

 


 

Impulse für Feber
von Dr. Karola Czernohaus

Der Schnee deckt alles zu – auch, wenn die Früchte drunter rot rausleuchten, so hat der Schnee eine wundervolle weiße Winterlandschaft geschaffen.
Mich erinnert diese Bild an eine wunderbare Zusage Gottes, die er seinem Volk gemacht hat.
„Wenn eure Sünden rot wie Karmesin sind, wie Schnee sollen sie weiß werden.“ Jes. 1, 18
Gott ist bereit uns zu vergeben, wenn wir zum ihm umkehren und uns an sein Wort halten.
Jesus hat es sein Leben gekostet, damit wir Versöhnung mit Gott erleben können.
Der Winter erinnert mich auch daran, dass die Pflanzen sterben um im Frühjahr wieder neu zu sprießen und zu blühen. So hat jede Jahreszeit ihre Schönheit und ihren Sinn.
Dabei denke ich an Gottes Zusage an Noah: „So lange die Erde besteht, sollen nicht aufhören Aussaat und Ernte, Kälte und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“ 1. Mos. 8, 22



 

 

 

 

 

Impulse für den Advent
von Michael Strebitzer 

 

Meine Zeit liegt in Deinen Händen

Manchmal lohnt es sich, die eigenen Hände einmal in Ruhe zu betrachten. Schon an der äußeren Beschaffenheit kann man vieles ablesen: Hornhaut und Schwielen erzählen von körperlichen Arbeiten, während eine rosige Haut eher auf Schreibtisch und Nachdenken hinweisen. Wertvoller Schmuck gibt Auskunft über den sozialen Status. Mit den Händen nehmen wir Kontakt zur Umwelt und zu den Mitmenschen auf, Gesten verraten oft mehr über die momentane Stimmungslage als einem lieb ist. Unsere Hände sind eigentlich fast ununterbrochen auf vielfältige Weise im Einsatz.

Wie gut tut es, einmal die Hände in den Schoß zu legen und vom aktiven Tun Abstand zu nehmen. Die Hände ruhen zu lassen ist eine Hilfe, um zu jener inneren Ruhe zu finden, die vieles klarer sehen lässt und neue Perspektiven eröffnet.

Die Ökumenische Initiative Tirol wünscht Ihnen eine gesegnete Adventszeit


 

Impulse für November
von Elisabeth Schatz

 

 

 

 

Foto 2016, als Zitat angebracht auf der Hausmauer eines Museums in Strasbourg, 2016

Im November, wenn wir der Toten gedenken, denke ich immer dankbar auch an jene Menschen, die für Freiheit, für Frieden, für Demokratie, für gerechte Bedingungen gekämpft haben. Viele haben diesen Kampf mit ihrem Leben bezahlt.
Auch heute setzen sich weltweit Menschen mit Herz und Verstand ein für menschenwürdiges Leben. In diesem Sinn können wir miteinander und füreinander beten:
Herr,
unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall.
An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen,
dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden,
nicht von Hunger und Furcht gequält,
nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung.
Gib uns Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen,
damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Gebet der Vereinten Nationen, Gotteslob Seite 87, Verantwortung für die Welt
Im Internet kann man eine Variante dieses Gebetes nachschlagen.


Impulse für Oktober
von Dr. Michael Plank

 

Wegweiser „nach Oben“: du findest sie in Natur und Kultur; du kannst sie in Menschen entdecken, deren Handeln Gottes Liebe erahnen lässt, und einer von ihnen bist du selbst!

Ein gesegnetes Fest der Reformation aller Herzen dürfen wir uns gegenseitig wünschen!

 

 

 

 


Impulse für September
von Dr. Werner Schwarz

Sich bücken …

Bückt sich noch jemand nach Ähren,
die der Mähdrescher liegen ließ und vergaß?
Bückt sich noch jemand nach dem Brotstück,
das vom Vorspeisen- oder Käse-Buffet fiel?
Es war sowieso nicht die Sorte, die ich mag.
Das Frühstücksbuffet im Urlaub war üppiger.
Muss noch jemand sein Brot essen im Schweiß
seines Angesichtes wie einst Eva und Adam?

Gut, dass wir hier in paradiesischen Zeiten leben
und Brot haben in vielen Sorten!
Ohne Scham können wir das vertrocknete Brot
entsorgen und uns auf frisches freuen.

Da stört die Tatsache, dass sich welche
wieder bücken müssen nach Brot.
Weil das Geld nicht reicht, die Schulden drücken,
die Kinder Hunger haben, man sich der Armut schämt.
Was immer galt, gilt auch heute wieder:
Wer Brot hat, sei dankbar und teile.


Gedanken zum Monat August
von Gerlinde Busse

Der gesegnete Regen, der köstliche sanfte Regen, ströme auf dich herab, so wie er die Wiesen wieder frisch ergrünen lässt.
Die Blumen mögen zu blühen beginnen und ihren köstlichen Duft ausbreiten, wo immer du gehst.
Der Regen möge deinen Geist erfrischen, dass er rein und glatt wird wie ein See, in dem sich das Blau des Himmels spiegelt und manches Mal ein Stern.
Leicht möge der Wind dich umwehen und dich tragen wie eine Feder, so wie Gottes Geist dich anhaucht und du wieder neue Kraft schöpfst.
Das Licht der Sonne möge dich anstrahlen, dass du Wärme und Licht spürst im Angesicht, den Glanz und die Schönheit von Gottes guter Schöpfung.
Alter irischer Sommersegen

 

 

 


 

 

 

 

 


 

 

 

 


 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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