Impulse

Gedanken zum Advent

von Michael Strebitzer

Mein Adventvorsatz:
Bereitet dem Herrn den Weg!
Routinierte Christen so wie ich kennen das: auf Advent folgt Weihnacht, Ostern, Pfingsten, … und dann beginnt alles wieder von vorne. Alles Routine! Dabei liebe ich doch die Überraschungen. Ich liebe es Geschenke zu bekommen, wenn ich den Inhalt noch nicht kenne. Ich schenke gerne meinen Kindern und Freunden etwas, was sie nicht schon seit Wochen erwarten!
Ich frage mich heuer: Wo ist die Überraschung von Weihnachten 2018? So wird Advent für mich nicht eine Zeit des Rückzugs aus der Welt sondern ein „Neu-In-Die-Welt-Hineinschauen“ und mich von jenen überraschen lassen, von denen ich es als Christ nicht zu allererst erwartet hätte: von jungen Menschen, von Andersdenkenden, von Fremden, von Flüchtlingen! Und das sind auch die biblischen Erfahrungen von Weihnachten: Fremd-Sein, Flucht, Herbergsuche, Notquartier – Neues kommt zur Welt, Gott wird Mensch!
Ich möchte dem Herrn zutrauen, dass es Wege jenseits meiner Routine gibt, auf denen er in mein Leben und durch mich hindurch zu anderen kommt.

 


Gedanken zum Monat November
von Dr. Matthias B. Lauer

Max Josef Metzger: „Der Welt mit Christi Segen den Frieden wieder schenken und verbürgen“ – Zum 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkriegs.
Diesen Monat jährt sich das Ende des verheerenden Ersten Weltkriegs zum 100. Mal.
Der römisch-katholische Priester Max-Josef Metzger wandelte sich unter dem unmittelbaren Eindruck des Krieges als Divisionspfarrer zum entschiedenen Kämpfer für den Frieden und für die Ökumene. Er gründete u.a. das Weltfriedenswerk vom Weißen Kreuz und den Friedensbund Deutscher Katholiken. 

Metzgers zweites großes Lebenswerk war die 1938/39 erfolgte Gründung der ökumenischen Una Sancta-Bewegung, einer Bruderschaft mit dem Sitz in Meitingen bei Augsburg, in der Katholiken und Nichtkatholiken gemeinsam um die Einheit der Christen beteten. Seine ökumenischen Impulse reichten von der Publikation zahlreicher Schriften und Vorträge bis hin zur Organisation zweier bedeutender ökumenischer Treffen in Meitingen (1939 und 1940).
Ende 1939 verfasste er ein Schreiben an Papst Pius XII., ein Sekretariat für christliche Einheit zu errichten und ein christliches Unionskonzil vorzubereiten. Metzger dachte an etwa zwölf Männer aus allen getrennten Gemeinschaften und hatte visionär Assisi als den geeigneten Ort für die ersten vertraulichen Gespräche genannt. (Kathpedia)
Metzger wurde 1944 vom NS-Regime hingerichtet. Sein Gedächtnis wurde sowohl in das römisch-katholische Deutsche Martyriologium wie in den Evangelischen Namenkalender aufgenommen.
Im Sommer 1917 sandte Metzger seinen „Friedensaufruf an die Völker“ an politische und kirchliche Entscheidungsträger und Medien. Darin heißt es u.a.:
„…Das einzige Friedensprogramm, das der Welt den Frieden geben kann, ist das christliche.
Aus dem Geiste dessen geboren, der mit Recht sagen könnte: „Den die Welt nicht geben kann, den Frieden gebe ich euch!“ …
Wir fordern das Ende des nutzlosen Blutvergießens auf den Schlachtfeldern, zugleich aber damit das Ende einer Politik, die mit Machtmitteln die sittlichen Probleme des Zusammenlebens der Völker zu überwinden sucht und dabei immer aufs neue Kriege heraufbeschwört.
Wir fordern den dauerhaften Weltfrieden, an den wir glauben, im Namen der Zivilisation, der Kultur, der Sittlichkeit und Religion. …
Wir fordern das Aufgeben des sinnlosen Wettrüstens der Völker zu Wasser und zu Land und die Konzentrierung ihrer Mittel auf die positiven Kulturaufgaben.
Wir fordern ein Handinhandgehen aller Regierungen und Parlamente zur ehrlichen friedlichen Verständigung über die gegenseitigen Forderungen der Gerechtigkeit und den unbedingten Willen aller Regierungen und Parlamente, beim nächsten Volk das als recht anzuerkennen, was man für sich selbst als billig ansieht.
Wir fordern von unseren Regierungen und Parlamenten die ehrliche Unterstützung aller Bestrebungen, die auf die Schaffung eines dauerhaften Weltfriedens, eines Weltkulturbundes, gerichtet sind, nicht nur der kleinen äußeren Mittel der völkerrechtlichen Verständigung, sondern vor allem der Überwindung des kriegsverursachenden Geistes der Selbstsucht und Ungerechtigkeit im Leben der Einzelnen und der Völker im Großen.

Wir fordern das Aufgeben des Rassenkampfes und aller Vergewaltigungsbestrebungen eines Volksteiles gegenüber dem anderen und die Anerkennung des Rechtes für jedes Volk, kraft dessen es seine eigene Sprache und Kultur innerhalb des Staatsganzen besitzen und entfalten darf.
Wir fordern die Überwindung des Klassenkampfes, der mit dem Geist der nackten Machtpolitik im Leben des einzelnen Volkes auch den Geist der Machtpolitik im Völkerleben, damit den Geist des Weltkrieges heraufbeschwört, durch den Geist des sozialen Ausgleiches, des Willens zur sozialen Gerechtigkeit und der versöhnenden christlichen Nächstenliebe. …
Wir fordern die Rückkehr aller Völker und Staaten und aller ihrer einzelnen Glieder zu einem praktischen Christentum, unbedingte und rückhaltslose Anerkennung und Durchführung des göttlichen Sittengesetzes und seiner Forderungen der Gerechtigkeit und Nächstenliebe, und sehen die Gewähr des Erfolges aller Friedensbemühungen, die unversiegbare Kraftquelle des Friedensgeistes, in der geistigen und wirklichen Kommunion aller Völker und ihrer Glieder mit dem Friedenskönig

„Christus, gestern und heute und in alle Ewigkeit“.“

(Textquelle: http://www.max-josef-metzger-meitingen.de/)


Impuls für Oktober
von Dr. Karola Czernohaus

Der Herbst kommt mit seinen prachtvollen, intensiven Farben ins Land und erinnert uns an Werden und Vergehen, so wie diese beiden Bilder.

Die Sonnenblume erinnert mich daran mich zur Sonne hin zu wenden. Dem Licht entgegen.
Ich habe mich entschieden auf Jesus zu schauen, der das Licht ist.
Jesus, der die Liebe ist und sich für mich hingegeben hat, damit ich Frieden mit Gott erleben kann.
Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, wenn ich in einer Krisen bin und in Zweifel komme.
Jesus, die Quelle des Lebens und Lebensspender.
Die verwelkten Sonnenblumen erinnern mich daran, dass diese Welt vergänglich ist.
Sie erinnern mich an Verse aus Psalm 90, ein Gebet des Mose: V5-6:
Von Jahr zu Jahr säst Du die Menschen aus; sie gleichen dem sprossenden Gras. Am Morgen grünt es und blüht, am Abend wird es geschnitten und welkt.
V12: Unsere Tage zu zählen, lehre uns! Dann gewinnen wir ein weises Herz.
Dr. Karola Czernohaus

 

 

 


Impuls für September
von PD Dr. theol., Univ.-Ass. Liborius Olaf Lumma

1989 wies Dimitrios I. (1914–1991), damals Ökumenischer Patriarch, dazu auf, den 1. September jedes Jahres dem Gebet für die Schöpfung zu widmen. In der alten Kalenderzählung Konstantinopels hatte der 1. September den Charakter eines Neujahrstags. Daher bot es sich an, ihn einer umfassenden Perspektive auf Mensch und Welt zu widmen.
Aus diesem Aufruf ist mittlerweile ein weltweites ökumenisches Projekt geworden: Die „Schöpfungszeit“ vom 1. September bis 4. Oktober jedes Jahres.
Es lohnt sich, einen kurzen Blick in die Worte des Patriarchen Dimitrios zu werfen, die an Aktualität nichts verloren haben:

Indem der Mensch seine Sonderstellung in der Schöpfung und Gottes Auftrag, „über die Erde zu herrschen (Genesis 1,28)“ missbraucht, hat er die Welt an den Rand apokalyptischer Selbstzerstörung geführt, sei es durch die Verschmutzung der Natur, die alle Lebewesen gefährdet, sei es durch die Ausrottung von Tier- und Pflanzenarten oder auf mancherlei andere Weise. Wissenschaftler und andere Experten warnen uns vor den Gefahren und weisen auf immer neue lebensgefährdende Phänomene hin, wie zum Beispiel den sogenannten Treibhauseffekt, dessen erste Anzeichen sich bereits bemerkbar machen. Angesichts dieser Situation kann die Kirche Christi nicht stumm bleiben. […]

Angehörige aller Kirchen sollten wissenschaftsfeindlichen Verschwörungstheorien entgegentreten – der Text ist ein Beispiel dafür, wie wissenschaftliche Erkenntnis den Glauben unmittelbar in Anspruch nimmt. Gewiss ist der christliche Blick immer über das Irdische hinaus, auf Transzendenz ausgerichtet – doch angesichts der Zerstörung von Leben und Schöpfung dürfen Schweigen und „Weiter-so“ keine christlichen Optionen sein.

Hinweis:
Jeden Dienstag, 18.00 Uhr: Luzernar und Vesper (Abendlob) in der Krypta der Jesuitenkirche (Karl-Rahner-Platz 2); im September auf das Schöpfungsgedenken hin gestaltet.

 


Impulse für August 2018
von Gerlinde Busse

 

 

 

Nimm dir Zeit,
lass alles liegen,
nimm statt dem Handy ein Buch
das, dass du schon längst lesen wolltest

Nimm dir Zeit,
vergiss was zu tun wäre!
Statt Rasen mähen,
riech die Blumen im Garten, hör das Summen der Bienen

Nimm dir Zeit,
schau nicht immer auf die Uhr!
Genieße die Wanderung, wohin du auch immer hin wolltest!
Lass dir das Bier, den Saft, das Essen auf einer Hütte schmecken!

Nimm dir Zeit!
Gestern ist vorbei – morgen noch nicht da!
Lebe das Jetzt
Danke Gott für all das, was er dir geschenkt hat!

 

 

 

 


Impulse für Juli 2018
von Mag.a Manuela Kastner-Mayr, BEd

 

 

 

Es gibt eine Zeit

Es gibt eine Zeit,
Fragen zu stellen
und sich den Fragen zu stellen.

Es gibt eine Zeit,
von den Fragen loszulassen
und sich fraglos Gott anzuvertrauen.

Es gibt eine Zeit
der wortreichen Gespräche
und eine Zeit
der wortlosen Liebe.
(Martin Gutl)


 

 

 

 

 

Impuls für Juni 2018
von Dr. Michael Plank

 

Dieses Pflanzenblatt darf als ein Symbol gesehen werden:
wie wir Menschen ist es
verwundet und doch nicht zerstört
hungrig nach Quellen aus Licht und Nahrung
vergänglich und doch Zeugnis des Lebens
Erinnerung an die Form eines Herzens
denn
„das Herz hat Gründe die der Verstand nicht kennt“ [Zitat nach Blaise Pascal]

diese Freiheit wünscht euch
Michael Plank

 

 


Impulse für Mai 2018
von Dr. Matthias B. Lauer

„Jesus ist auferstanden, Freude und Dankbarkeit sind die Begleiter dieses Tages; die Revolution, die entscheidende Revolution der Weltgeschichte ist geschehen, die Revolution der Welt durch die alles überwindende Liebe. Nähmen die Menschen voll die offenbarte Liebe im Fürsich-Sein an, die Wirklichkeit des Jetzt, die Logik des Wahnsinns könnte nicht mehr weiter bestehen.“

(Rudi Dutschke, Tagebuch, Ostern 1963)

Dieser Tage jährt sich zum 50. mal die weltweite StudentInnen- und Jugendbewegung von 1968. Rudi Dutschke war in Deutschland eine zentrale Figur dieses weitreichenden gesellschaftlichen Aufbruchs.


Impulse für April
von Erika und Werner Schwarz 

Jesus lebt, mit ihm auch ich!
Tod, wo sind nun deine
Schrecken?
Er, er lebt und wird auch mich
von den Toten auferwecken.
Gott erfüllt, was er verspricht:
dies ist meine Zuversicht.

 

 

 

 

 


Impuls für März 2018
von Peter Valtingojer

In unserem Leben gibt es so viele Gegensätze:

• Arm und reich
• Jung und alt
• Ungebildet – gebildet
• Usw.

Diese Liste ließe sich noch stark erweitern. Mir ist aber ein Gegensatz besonders aufgefallen:

• Selbstsüchtig – mitfühlend

Ich will gar nicht auf die politischen Verhältnisse in der Nähe und in der Ferne eingehen, sondern einfach mich selber betrachten. Wie nahe lasse ich das Wohl und Wehe meines Nächsten an mich heran? Und wie geht es mir selber in allen Verhältnissen, die mich betreffen? Und wer beachtet mich und begleitet mich?

Ich habe da einen wunderbaren Liedtext gefunden, der für all das spricht:

Mit DIR, o Herr, verbunden fühl ich mich nie allein;
Mir bleibt zu allen Stunden DEIN tröstlich Nahesein.
In frohen, lichten Tagen, auf blumenreicher Bahn
Darf ich mein Glück DIR sagen und DU nimmst teil daran.

Doch wenn die Wunden brennen, der Pfad voll Dornen ist,
dann lernt man erst erkennen, wie stark und treu DU bist.
DU kannst den Schmerz verstehen, den keiner sonst versteht;
DU kannst die Wunde sehen, die jedem Blick entgeht.

Wenn andrer Wohl und Wehe mir tief zu Herzen geht,
wenn ich Gefahren sehe, wenn man mich missversteht.
Dann darf ich vor DICH treten, und niemand weiß davon;
DU hörst das stille Beten, das leise Seufzen schon.

Wenn mir die Worte fehlen, DU siehst den Gnadenblick;
DU kennst den Grund der Seelen und ordnest mein Geschick.
Und wenn ich gar nicht sehe, wie alles werden soll,
ich bleib in DEINER Nähe und harr‘ vertrauensvoll.

Wie könnt‘ ich einsam werden? Wir sind ja immer zwei.
Im Glück und in Beschwerden bist DU, o Herr, dabei.
Ob Freud‘, ob banges Zagen, DU weißt um beides schon,
und ich darf alles tragen, o Herr, vor DEINEN Thron.

Jane Cross Simpson (1811-1886)
Deutsch von Johanna Meyer (1851-1921)

 


 

Impulse für Feber
von Dr. Karola Czernohaus

Der Schnee deckt alles zu – auch, wenn die Früchte drunter rot rausleuchten, so hat der Schnee eine wundervolle weiße Winterlandschaft geschaffen.
Mich erinnert diese Bild an eine wunderbare Zusage Gottes, die er seinem Volk gemacht hat.
„Wenn eure Sünden rot wie Karmesin sind, wie Schnee sollen sie weiß werden.“ Jes. 1, 18
Gott ist bereit uns zu vergeben, wenn wir zum ihm umkehren und uns an sein Wort halten.
Jesus hat es sein Leben gekostet, damit wir Versöhnung mit Gott erleben können.
Der Winter erinnert mich auch daran, dass die Pflanzen sterben um im Frühjahr wieder neu zu sprießen und zu blühen. So hat jede Jahreszeit ihre Schönheit und ihren Sinn.
Dabei denke ich an Gottes Zusage an Noah: „So lange die Erde besteht, sollen nicht aufhören Aussaat und Ernte, Kälte und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“ 1. Mos. 8, 22



 

 

 

 

 

Impulse für den Advent
von Michael Strebitzer 

 

Meine Zeit liegt in Deinen Händen

Manchmal lohnt es sich, die eigenen Hände einmal in Ruhe zu betrachten. Schon an der äußeren Beschaffenheit kann man vieles ablesen: Hornhaut und Schwielen erzählen von körperlichen Arbeiten, während eine rosige Haut eher auf Schreibtisch und Nachdenken hinweisen. Wertvoller Schmuck gibt Auskunft über den sozialen Status. Mit den Händen nehmen wir Kontakt zur Umwelt und zu den Mitmenschen auf, Gesten verraten oft mehr über die momentane Stimmungslage als einem lieb ist. Unsere Hände sind eigentlich fast ununterbrochen auf vielfältige Weise im Einsatz.

Wie gut tut es, einmal die Hände in den Schoß zu legen und vom aktiven Tun Abstand zu nehmen. Die Hände ruhen zu lassen ist eine Hilfe, um zu jener inneren Ruhe zu finden, die vieles klarer sehen lässt und neue Perspektiven eröffnet.

Die Ökumenische Initiative Tirol wünscht Ihnen eine gesegnete Adventszeit


 

Impulse für November
von Elisabeth Schatz

 

 

 

 

Foto 2016, als Zitat angebracht auf der Hausmauer eines Museums in Strasbourg, 2016

Im November, wenn wir der Toten gedenken, denke ich immer dankbar auch an jene Menschen, die für Freiheit, für Frieden, für Demokratie, für gerechte Bedingungen gekämpft haben. Viele haben diesen Kampf mit ihrem Leben bezahlt.
Auch heute setzen sich weltweit Menschen mit Herz und Verstand ein für menschenwürdiges Leben. In diesem Sinn können wir miteinander und füreinander beten:
Herr,
unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall.
An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen,
dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden,
nicht von Hunger und Furcht gequält,
nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung.
Gib uns Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen,
damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Gebet der Vereinten Nationen, Gotteslob Seite 87, Verantwortung für die Welt
Im Internet kann man eine Variante dieses Gebetes nachschlagen.


Impulse für Oktober
von Dr. Michael Plank

 

Wegweiser „nach Oben“: du findest sie in Natur und Kultur; du kannst sie in Menschen entdecken, deren Handeln Gottes Liebe erahnen lässt, und einer von ihnen bist du selbst!

Ein gesegnetes Fest der Reformation aller Herzen dürfen wir uns gegenseitig wünschen!

 

 

 

 


Impulse für September
von Dr. Werner Schwarz

Sich bücken …

Bückt sich noch jemand nach Ähren,
die der Mähdrescher liegen ließ und vergaß?
Bückt sich noch jemand nach dem Brotstück,
das vom Vorspeisen- oder Käse-Buffet fiel?
Es war sowieso nicht die Sorte, die ich mag.
Das Frühstücksbuffet im Urlaub war üppiger.
Muss noch jemand sein Brot essen im Schweiß
seines Angesichtes wie einst Eva und Adam?

Gut, dass wir hier in paradiesischen Zeiten leben
und Brot haben in vielen Sorten!
Ohne Scham können wir das vertrocknete Brot
entsorgen und uns auf frisches freuen.

Da stört die Tatsache, dass sich welche
wieder bücken müssen nach Brot.
Weil das Geld nicht reicht, die Schulden drücken,
die Kinder Hunger haben, man sich der Armut schämt.
Was immer galt, gilt auch heute wieder:
Wer Brot hat, sei dankbar und teile.


Gedanken zum Monat August
von Gerlinde Busse

Der gesegnete Regen, der köstliche sanfte Regen, ströme auf dich herab, so wie er die Wiesen wieder frisch ergrünen lässt.
Die Blumen mögen zu blühen beginnen und ihren köstlichen Duft ausbreiten, wo immer du gehst.
Der Regen möge deinen Geist erfrischen, dass er rein und glatt wird wie ein See, in dem sich das Blau des Himmels spiegelt und manches Mal ein Stern.
Leicht möge der Wind dich umwehen und dich tragen wie eine Feder, so wie Gottes Geist dich anhaucht und du wieder neue Kraft schöpfst.
Das Licht der Sonne möge dich anstrahlen, dass du Wärme und Licht spürst im Angesicht, den Glanz und die Schönheit von Gottes guter Schöpfung.
Alter irischer Sommersegen

 

 

 


 

 

 

 

 


 

 

 

 


 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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