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Christiaan

 

Christiaan van den Berge neuer Superintendentialkurator in Salzburg und Tirol
Andrea Petritsch und Dietmar Orendi neue Senior*innen

Innsbruck/Salzburg (epdÖ) – Christiaan van den Berge ist neuer Superintendentialkurator der evangelischen Diözese Salzburg-Tirol. Der Kurator der evangelischen Pfarrgemeinde Zell am See wurde am Samstag, 19. Juni, von den Delegierten der Superintendentialversammlung zum Nachfolger von Eckart Fussenegger gewählt, der wegen seines nahen Pensionsantritts nicht mehr kandidierte. Als Superintendentialkurator bekleidet van den Berge ab 1. Juli das höchste weltliche Amt der Diözese, die er gemeinsam mit Superintendent Olivier Dantine leiten wird.

„Ich habe Christiaan van den Berge als höchst engagierten Kurator der Pfarrgemeinde Zell am See kennengelernt“, betonte Dantine gegenüber dem Evangelischen Pressedienst. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und bin gespannt auf die Impulse, die von ihm kommen werden. Ein ganz besonderes Dankeschön gilt dem scheidenden Superintendentialkurator Eckart Fussenegger, der nach fast drei Jahrzehnten Mitgliedschaft im Superintendentialausschuss, davon 18 Jahre als Superintendentialkurator, die Diözese Salzburg-Tirol wesentlich mitgeprägt hat.“

Neue Senior*innen
Zwei weitere Mitglieder wurden am Samstag in den Superintendentialausschuss, der mit der Ausführung von Beschlüssen der Superintdentialversammlung betraut ist, gewählt: Die Jenbacher Pfarrerin Andrea Petritsch ist ab 1. Juli Seniorin für Tirol, Dietmar Orendi – Pfarrer der Gemeinde Salzburg-Nördlicher Flachgau – wird Senior für Salzburg. Damit sind die beiden Stellvertreterin und Stellvertreter von Superintendent Olivier Dantine. Sie folgen auf Adam Faugel und Klaus Niederwimmer, die in den Ruhestand treten.

 

 

 


wo ist der Geist Gottes?

wo ist der Geist des Friedens
wo Bomben und Raketen fallen
wo ist der Geist des Heils
wo Menschen durch ein Virus sterben
wo ist der Geist der Wahrheit
wo Lüge regiert
wo ist der Geist der Liebe
wo Menschen sich gegenseitig bekämpfen

Dennoch!
der Geist Gottes umfängt uns,
hält uns
im Frieden, im Heil, in der Wahrheit und in der Liebe
Immer!
Nicht nur zu Pfingsten!

 

 

Die Ökumenische Initiative Tirol wünscht Ihnen ein gesegnetes Pfingstfest!

 


FRIEDENSAPPELL DES ÖRKÖ-VORSTANDES FÜR DEN NAHEN OSTEN

(18. Mai 2021)
Aufgrund der eigenen christlichen Wurzeln, den daraus resultierenden zahlreichen Kontakte und Beziehungen zu christlichen Kirchen in Israel und Palästina einerseits und aufgrund der Mitverantwortung von Christinnen und Christen an der Shoa andererseits hat der ÖRKÖ ein besonderes Augenmerk auf diese Region. Das zeigt sich auch an der Beteiligung an ökumenischen Friedensinitiativen.
Die tragischen Ereignisse der letzten Tage und auch Reaktionen in Österreich haben den ÖRKÖ-Vorstand zu folgendem Aufruf veranlasst:

Wir sind erschüttert und betroffen über den neuerlichen exzessiven Gewaltausbruch zwischen Israelis und Palästinensern. Jeder neue Tag dieser kriegerischen Auseinandersetzung kostet Menschenleben. Der Raketenhagel auf israelisches Staatsgebiet und die Bombardierungen Gazas müssen so rasch wie möglich beendet werden. 
Wir sind solidarisch mit der leidenden Zivilbevölkerung in Israel und im Gazastreifen.
Wir sind besonders besorgt über die gewaltsamen Zusammenstöße und gegenseitigen Angriffe von jüdischen Israelis und Palästinensern in israelischen Städten, in denen bis vor kurzem ein halbwegs friedliches Zusammenleben möglich war, ebenso wie über die neu aufgeflammten Unruhen in Jerusalem und im Westjordanland.
Wir appellieren an die österreichische Bundesregierung zu einer sich seit Jahrzehnten bewährenden und weltweit angesehenen Vermittlerrolle in dem tragischen und blutigen Konflikt zurückzukehren anstatt einseitig Partei zu ergreifen.
Wir verurteilen Angriffe auf Jüdinnen und Juden in unserem Land, die allein aufgrund ihres Jude-Seins für die israelische Politik mitverantwortlich gemacht werden. Gleichzeitig rufen wir die Regierung dazu auf, friedliche Proteste und Mahnwachen gegen Krieg und Gewalt nicht zu verbieten.
Wir hoffen und beten, dass nicht Extremisten, Nationalisten und Kriegstreiber die Oberhand gewinnen, sondern jene Kräfte, die sich nach einem gerechten Frieden für die Menschen in Israel und Palästina sehnen und dafür arbeiten.
Wir rufen unsere Mitgliedskirchen dazu auf, in ihren Gottesdiensten für ein Ende von Gewalt und für einen umfassenden Frieden zu beten.

friedensappell-des-rk-vorstandes-fuer-den-nahen-osten

 


NEUAPOSTOLISCHE KIRCHE NEUES MITGLIED IM ÖKUMENISCHEN RAT DER KIRCHEN

Dem Ökumenischen Rat in Österreich gehören damit nun 17 Kirchen an – ÖRKÖ-Vorsitzender Prokschi: „Ein langer Annäherungs- und Entwicklungsprozess auf beiden Seiten positiv abgeschlossen“

(16. April 2021)

Die Neuapostolische Kirche ist neues Mitglied des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ). Sie wurde dieser Tage nach einer Abstimmung unter allen ÖRKÖ-Mitgliedern als „Mitglied mit beratender Stimme“ in den Rat aufgenommen. Damit gehören dem ÖRKÖ nun 17 Kirchen an. ÖRKÖ-Vorsitzender Domdekan Rudolf Prokschi hat der Neuapostolischen Kirche zur Aufnahme gratuliert und zugleich betont, dass damit ein „langer Annäherungs- und Entwicklungsprozess auf beiden Seiten positiv abgeschlossen werden konnte“. Er blicke einer guten und konstruktiven Zusammenarbeit entgegen.

Weiteren Bericht finden Sie hier: ÖRKÖ

 


Theologe Hans Küng ist tot

Einer der renommiertesten Theologen weltweit und Begründer der Stiftung Weltethos, ist am Dienstagmittag im Alter von 93 in Tübingen gestorben.

Der von 1960 bis 1996 in Tübingen lehrende Schweizer hat die katholische Kirche maßgeblich mitgeprägt. Seine Bücher wie „Unfehlbar? Eine Anfrage“, „Christ sein“ oder „Existiert Gott?“ wurden Bestseller, brachten ihn aber auch in Konflikt mit dem kirchlichen Lehramt. In den vergangenen 30 Jahren engagierte sich Küng vor allem für den Dialog der Weltreligionen, insbesondere im „Projekt Weltethos“.

Todesfall: Theologe Hans Küng ist tot – religion.ORF.at

 


Robert Jonischkeit neuer evangelischer Superintendent im Burgenland

Eisenstadt/Oberschützen (epdÖ) –  Der neue Superintendent der Evangelischen Diözese Burgenland heißt Robert Jonischkeit. Der 47-jährige Kufsteiner Pfarrer wurde von den Delegierten der Superintendentialversammlung am Samstag, 6. März, in Oberschützen zum Nachfolger von Manfred Koch gewählt. Die nötige Zweidrittelmehrheit erhielt Jonischkeit bereits im ersten Wahlgang. 48 Stimmen entfielen auf den Kufsteiner Pfarrer, 10 auf die Golser Pfarrerin Iris Haidvogel und 6 Stimmen auf die Ruster Pfarrerin Claudia Schörner, die ebenfalls von den Pfarrgemeindenf für die Wahl nominiert wurden. Jonischkeit zeigte sich in der ersten Reaktion nach der Wahl überwältigt von dem Ergebnis. Das sei “die beste Grundlage für eine gute und stabile Zusammenarbeit. Ich freue mich Burgenländer zu werden und sein zu dürfen”, so der designierte Superintendent 
weitere Informationen finden Sie  hier

 

 


Metropolit Porfirije neuer serbisch-orthodoxer Patriarch

Patriarch Porfirije  (Foto: kathpress)

Patriarch Porfirije (Foto kathpress)

Belgrad, 18.02.2021 (KAP) Der 59-jährige bisherige Metropolit von Zagreb und Ljubljana Porfirije (Peric) ist der neue Patriarch der serbisch-orthodoxen Kirche. Die Glocken der neuen Belgrader Domkirche des heiligen Sava verkündeten am Donnerstagnachmittag gegen 16 Uhr die Wahl des neuen Kirchenoberhaupts. Der Patriarch wurde nach der sogenannten apostolischen Wahl gewählt. Zunächst wählten die in Belgrad versammelten serbisch-orthodoxen Bischöfe drei Anwärter mit einfacher Stimmenmehrheit, aus diesen wurde dann gelost.
Porfirije ist der 46. serbische Patriarch. Sein Vorgänger Patriarch Irinej I. war Mitte November 90-jährig an den Folgen einer Covid-Infektion gestorben. Er hatte die Kirche seit 2010 geleitet.

Redaktion kathpress

Die Ökumenische Initiative Tirol gratuliert der Serbisch Orthodoxen Kirche und wünscht seiner Exzellenz Gottes reichen Segen für sein Wirken!

 


 

Liborius Olaf Lumma PD Dr. theol., Univ.-Ass. Institut für Bibelwissenschaften und Historische Theologie

Liborius Olaf Lumma
PD Dr. theol., Univ.-Ass. Institut für Bibelwissenschaften und Historische Theologie

Der Päpstliche Rat zur Förderung der Einheit der Christen hat Liborius Lumma (Ökumenereferent der römisch-katholischen Diözese Innsbruck) in die Dialogkommission zwischen der römisch-katholischen Kirche und der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) berufen. Die Dialogkommission nimmt in den kommenden Monaten auf der Grundlage eines vorangegangenen mehrjährigen Sondierungsprozesses ihre Arbeit auf.

Die Zusammenarbeit stellt eine diplomatische Premiere dar: Erstmals startet die katholische Kirche auf weltweiter amtlicher Ebene einen theologischen Dialogprozess, der nicht bilateral, sondern mit einer Vereinigung verschiedener Bekenntnisgemeinschaften geführt wird. Die GEKE umfasst all jene evangelischen Kirchen, die sich der Leuenberger Konkordie von 1973 angeschlossen haben.

www.christianunity.va (Päpstlicher Einheitsrat)
www.leuenberg.eu (Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa)

 

 


In der Heiligen Nacht
möge Frieden Dein Gast sein
und das Licht der Weihnachtskerzen
weise dem Glück den Weg zu Deinem Haus.

Irischer Segensspruch


Die Ökumenische Initiative Tirol wünscht

ein gesegnetes Weihnachtsfest und
ein glückliches Jahr 2021
BLEIBEN SIE GESUND!

Leider war es uns durch die Corona-Situation heuer nicht möglich Veranstaltungen und Reisen durchzuführen, hoffen aber, diese 2021 durchführen zu können. Wir hoffen und freuen uns, Sie auf einer unserer Veranstaltungen oder/und Reisen begrüßen zu dürfen.

Ihre
Gerlinde Busse – Obfrau

 


Belgrader Patriarch Irinej I. an Covid-19 gestorben

Belgrad, 20.11.2020 (KAP/KNA) Der serbisch-orthodoxe Patriarch Irinej I. ist tot. Er erlag Freitagfrüh im Alter von 90 Jahren in einem Militärkrankenhaus in Belgrad den Folgen einer Corona-Infektion, wie der Pressedienst der Serbisch-orthodoxen Kirche mitteilte. Das serbisch-orthodoxen Kirchenoberhaupt war seit Anfang November in dem Krankenhaus behandelt worden.

Irinej I. war der 45. „Patriarch der Serben“. Er wurde im Jänner 2010 Nachfolger des 95-jährig verstorbenen Pavle I. (1990-2009) und wurde dem reformorientierten Flügel zugerechnet. Mehrfach bekannte er sich zur Ökumene und brachte auch für 2013 einen möglichen Papstbesuch in Serbien ins Gespräch – zu dem es dann allerdings nicht kam. Das Führungsgremium der Kirche, der Heilige Synod, entschied sich einstimmig gegen eine Einladung des Papstes.

 

https://www.kathpress.at/goto/meldung/1957754/belgrader-patriarch-irinej-i.-an-covid-19-gestorben

 


2. November 2020

Die Ökumenische Initiative Tirol ist bestürzt über den Terroranschlag in Wien und trauert mit den Opfern und ihren Angehörigen. Wir sind in Gedanken auch bei den Menschen, die diese schrecklichen Stunden miterleben mussten, bzw. mithalfen, dem Terror ein Ende zu setzen.

Umso wichtiger erscheint uns nun der Zusammenhalt und die enge Zusammenarbeit aller friedliebenden Menschen, ungeachtet ihrer religiösen oder nationalen Herkunft.

Diesem extremistischen Terror muss – nicht nur in Österreich – mit aller Härte entgegengetreten werden, ohne die Mehrheit friedlicher Muslime in unserem Land zu diskriminieren.

 

 

 

Die Ökumenische Initiative Tirol wünscht Jüdinnen und Juden der Israelitischen Kultusgemeinden ein gesegnetes Neues Jahr!

„leschana towa tikatewu“

 

Mit dem Neujahrsfest Rosh Hashana beginnt heuer am Abend des 18. September der jüdische Festmonat Tischri, in den auch der Versöhnungstag Jom Kippur (27. September) sowie das Laubhüttenfest Sukkot (2. bis 9. Oktober) sowie das Fest der Thora-Freude (Simchat Tora) fallen. Jom Kippur ist der höchste jüdische Feiertag.

Traditionelle Speisen an Rosch ha-Schana

Gutes Essen gehört zur Tradition. Nachdem verschiedene Segenssprüche über Brot und Baumfrüchte gesprochen wurden, werden klassische Speisen wie mit Honig bestrichene Äpfel, Honigkuchen, Weintrauben sowie süßer Wein, der den Wunsch nach einem süßen Jahr ausdrückt, gereicht.

Hier einige Speisen mit ihren dazugehörigen Sprüchen:

Stücke vom Fisch- oder Schafskopf: „Möge es dein Wille sein, dass wir zum Kopf und nicht zum Schwanz werden.“

Granatapfel: „Möge es dein Wille sein, dass unsere Rechte sich wie der Granatapfel mehren.“

Karotten: „Möge es dein Wille sein, dass sich unsere Rechte mehren.“

Datteln: „Möge es dein Wille sein, dass unsere Verleumder und Ankläger zugrunde gehen.“

 

Wissenswertes zum Feiertag

Brote sind in runder Form geflochten, um den Jahreskreislauf widerzuspiegeln.
Segensspruch: „leschana towa tikatewu“ (Ihr möget zu einem guten Jahr eingeschrieben werden.)

 

 


Pastor Lothar Pöll, Superintendent i.R. der EmK Österreich ist verstorben

Pastor Lothar Pöll war Superintendent der Evangelisch-methodistischen Kirche in Österreich, Vorsitzender des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich und Sekretär der Zentralkonferenz für Mittel- und Südeuropa der United Methodist Church. Er war ein begnadeter Prediger der Menschenfreundlichkeit Gottes, der sich von Herzen in seiner Kirche und in der Ökumene engagiert hat.

https://www.emk.at/blog/superintendent-ir-pastor-lothar-poell-verstorben

 

 


Geistliches Vermächtnis Harnoncourt

Theologe Philipp Harnoncourt gestorben
Der renommierte Grazer Theologe und Priester Philipp Harnoncourt ist in der Nacht auf Dienstag im Alter von 89 Jahren gestorben. Er starb in Grundlsee im Kreise seiner Familie, wie die römisch-katholische Diözese Graz-Seckau der Religionsabteilung des ORF bestätigte.
Der ehemalige Professor für Liturgiewissenschaft, Christliche Kunst und Hymnologie an der Universität Graz erwarb sich hohes Ansehen durch seine Bemühungen um ökumenische Brückenschläge vor allem zur orthodoxen Kirche.
Harnoncourt zählte in der ökumenischen Annäherung zwischen katholischer und orthodoxer Kirche zu den theologischen Vordenkern. Lange Jahre engagierte er sich im Vorstand der ökumenischen Stiftung „Pro Oriente“. Die Liste der wissenschaftlichen und geistlichen Publikationen des 1999 emeritierten Hochschullehrers umfasst weit über 500 Arbeiten.
………..

Als einen der international prägenden Liturgiewissenschafter nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil würdigte Harnoncourt dessen Nachfolger am Institut der Uni Graz, Peter Ebenbauer. Die praktische Umsetzung der Liturgiereform dieses Konzils, die theologische Reflexion des Gottesdienstes der Kirche und die Ökumene der christlichen Kirchen „bildeten die Kernpunkte seiner weit über universitäre und kirchliche Kreise hinaus fruchtbaren Lehr- und Forschungstätigkeit“.

religion.ORF.at/KAP

Religion ORF at

 

 

 

 

Trauer in Kirche und Staat um verstorbenen emeritierten Grazer Diözesanbischof – Wiener Kardinal: Weber hat sich In kirchlich schwierigen 90er-Jahren als „weiser, kluger, ausgleichender und zugleich engagierter und mutiger Bischof bewiesen“ – Van der Bellen: Kirche verliert geschätzten Oberhirten (kathpress

Grazer Altbischof (93) hatte in schwieriger Zeit die Diözese übernommen – und unter nicht minder turbulenten Umständen den Bischofskonferenz-Vorsitz.
Er war ein „pastor bonus“, ein „guter Hirte“ im besten Sinn des Wortes. Nicht von ungefähr lautet der Titel eines seiner Bücher „Bei den Leuten“. Dort war er, dort wollte er immer sein – auch als Bischof blieb er Seelsorger.
Zwei Mal wurde ihm Verantwortung in schwieriger Zeit übertragen, musste er als Troubleshooter fungieren: Als er 1969 zum Bischof der Diözese Graz-Seckau ernannt wurde, war die steirische Kirche bzw. deren Klerus stark polarisiert – wie auch andernorts sorgten die im Gefolge des II. Vatikanums angestoßenen Reformdebatten für Spannungen und teils heftige Kontroversen. In der Steiermark führten sie letztlich zum Rücktritt von Bischof Josef Schoiswohl (1901–1991), der die Diözese seit 1954 geleitet hatte. Weber gelang es – im Sinne der sprichwörtlichen „steirischen Breite“ – die unterschiedlichen Lager miteinander zu versöhnen.  (Kurier)

 


Jahresbericht-der-Ökumenischen-Initiative-Tirol-2019


Die ÖIT wollte zu einer Besichtigung des o.a. Fastentuches in Rietz einladen, was auf Grund der derzeitigen Situation durch das Coronavirus nicht möglich ist. Die Kopie dieses Fastentuches stammt aus dem Jahre 1490, das Original befindet sich im Landesmuseum Ferdinandeum. Wir werden diese Besichtigung im nächsten Jahr nachholen.
Die ökumenische Bibelwoche in Völs wird auf Mai verschoben, ein genauer Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.
Es ist wohl sehr ungewöhnlich und traurig, dass Gottesdienste nicht gefeiert werden können, dass kirchliche Veranstaltungen (und nicht nur kirchliche) gerade in der Passionszeit nicht stattfinden können.
Es ist eine Fastenzeit der besonderen Art, eine Zeit die auch die Chance birgt, die Auferstehung Jesu Christi in einem anderen Licht zu sehen.

In diesem Sinne der fb-Beitrag von Robert Jonischkeit, evang. Pfarrer in Kufstein:
Nichts geht so viral wie ein Virus.
Die Gottesdienstfeiern in der Kirche sind vorläufig bis Ostern ausgesetzt.
Die Gottesdienste im christlichen Leben finden weiterhin statt.
Dienst am Mitmenschen ist Gottesdienst!
Einsatz für Geflüchtete ist Gottesdienst!
Einsatz für Arme und Kranke ist Gottesdienst!
Einsatz für Gerechtigkeit ist Gottesdienst!
All diesen Gottesdiensten kann der Virus gar nichts!

 

 

 

Ökumenischen Arbeitskreis der Diözese Innsbruck zum Ökumenischen Arbeitskreis in Tirol“

 

 

In einer feierlichen Sitzung wurde am 21. Mai der neue Ökumenische Arbeitskreis in Tirol gegründet. Der Ökumenische Arbeitskreis in Tirol besteht aus Mitgliedern der Altkatholischen Kirche, der Evangelischen Kirche, der Römisch-Katholischen Kirche, der Rumänisch-Orthodoxen Kirche sowie der Serbisch-Orthodoxen Kirche. Ebenfalls vertreten sind als Gastmitglied die Neuapostolische Kirche und als Beobachterin die Ökumenische Initiative Tirol.
Den ökumenischen Arbeitskreis gibt es schon seit Jahrzehnten und war eine Kommission der Römisch-Katholischen Diözese Innsbruck mit einem vom Diözesanbischof bestellten Vorsitzenden. Im neuen Arbeitskreis arbeiten die Mitgliedskirchen nun gleichberechtigt zusammen. Superintendent Olivier Danitine (Evangelische Kirche) wurde zum Vorsitzenden gewählt und bildet mit Gordana Nadler (Serbisch-Orthodoxe Kirche) und Liborius Lumma (Römisch-Katholische Kirche) in einer dreijährigen Funktionsperiode den Vorstand.

Foto: H.Hammer

 


 

 

 

 

 

 


 

 

 

      

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

NEUAPOSTOLISCHE KIRCHE NEUES MITGLIED IM ÖKUMENISCHEN RAT DER KIRCHEN

Dem Ökumenischen Rat in Österreich gehören damit nun 17 Kirchen an – ÖRKÖ-Vorsitzender Prokschi: „Ein langer Annäherungs- und Entwicklungsprozess auf beiden Seiten positiv abgeschlossen“

(16. April 2021)

Die Neuapostolische Kirche ist neues Mitglied des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ). Sie wurde dieser Tage nach einer Abstimmung unter allen ÖRKÖ-Mitgliedern als „Mitglied mit beratender Stimme“ in den Rat aufgenommen. Damit gehören dem ÖRKÖ nun 17 Kirchen an. ÖRKÖ-Vorsitzender Domdekan Rudolf Prokschi hat der Neuapostolischen Kirche zur Aufnahme gratuliert und zugleich betont, dass damit ein „langer Annäherungs- und Entwicklungsprozess auf beiden Seiten positiv abgeschlossen werden konnte“. Er blicke einer guten und konstruktiven Zusammenarbeit entgegen.

Weiteren Bericht finden Sie hier: ÖRKÖ

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